Gewalt gegen Frauen ist kein Phänomen anderer Kontinente, anderer Kulturen!

Veröffentlicht am 21.11.2019 in Aktuell
 

 

25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

 

Auf das Jahr gerechnet ermordet jeden Tag in Deutschland ein Partner oder Ex-Partner eine Frau – oder versucht es.

Wir alle haben in unserem Familien- und Freundeskreis Frauen, die wahrscheinlich in ihrem Leben bereits sexualisierte oder körperliche Gewalt erleben mussten. Für jede 4. Frau ist dies traurige Wirklichkeit, unabhängig von sozialer Schicht, Einkommen, Bildungsstand und Herkunft.

Weltweit erleben Frauen Gewalt überwiegend im vermeintlichen Schutzraum der eigenen vier Wände.

Zur Aufrechterhaltung gewalttätiger Beziehungen trägt auch die gesellschaftliche Bagatellisierung dieser Gewalt bei. Werden Frau und Kinder Opfer einer Gewalthandlung des Beziehungspartners oder Ex-Partners, heißt es in den medialen Meldungen „Beziehungstat“.

„Wir fordern, dass in den Berichten die Tat als das bezeichnet wird, was sie ist, nämlich eine Gewalttat,“ fordert die Landesvorsitzende der sozialdemokratischen Frauen RLP, Anke Schneider. „Drohungen, Erniedrigungen, Tritte, Schläge, das Erzwingen sexueller Handlungen, bis hin zu schwersten Verletzungen werden von den Tätern dabei oft immer wieder angewandt, um Macht und Kontrolle auszuüben. Häusliche Gewalt bedeutet eine bedrohliche und demütigende Gesamtsituation für die Frauen und Kinder. Wenn dann „nur“ von „Beziehungstat“ gesprochen wird, sehen die Frauen nicht selten zumindest auch Verschulden bei sich selbst, schämen sich und werten sich selbst ab.“

Am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die polizeiliche Kriminalstatistik und der Umgang mit solchen Taten in der Gesellschaft zeigt, warum dieser Tag notwendig ist.

Anlässlich dieses Gedenktags laden die AsF Pfalz und die Jusos ein zu einer Filmvorführung ins Union Kino Kaiserslautern. Am Samstag, den 30.11.19, um 15.30 Uhr zeigt der mehrfach prämierte Film „Die Sternstunde Ihres Lebens“ wie Elisabeth Selbert und ihre Sekretärin Irma, dargestellt von Iris Berben und Anna Maria Mühe, in den Kampf um Gleichberechtigung ziehen. Mit dem grandiosen Triumph, dem Artikel 3 Abs. 2 GG, legen sie den Grundstein für eine nunmehr 70jährige politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema Gleichberechtigung.

Zu den Kinonachmittag sind alle herzlich eingeladen, ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt an Frauen und für Gleichberechtigung!

 

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