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ASF Rheinland-Pfalz - Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD.

Internationaler Frauentag 2010 in Mutterstadt :

Allgemein


Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug mit Ursula König und Dr. Agnes Allroggen-Bedel (Foto: Theo Doll)

Traditionen müssen gepflegt werden: so feierte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) auf Einladung der Pfalz auch in diesem Jahr den Internationalen Frauentag mit einem vielfältigen Programm aus Politik und Kultur. ?Frauen.Macht.Politik? lautete das Motto der Veranstaltung im Pfarrer-Johannes-Bähr-Haus in Mutterstadt, das Ursula König, Vorsitzende des ASF-Regionalverbands Pfalz, auch als Aufforderung interpretierte: "Frauen macht Politik!"
"Mutterstadt ist für den Internationalen Frauentag ein besonders geeigneter Ort" behauptete Bürgermeister Hans Dieter Schneider - und belegte dies mit eindruckvollen Zahlen: immerhin mehr als 50% der sozialdemokratischen Ratsfraktion sind Frauen. Die Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtags, Hannelore Klamm MdL, sprach über die immer noch bestehenden Benachteiligungen von Frauen, Jutta Steinruck MdEP unterstrich die frauenpolitische Bedeutung des Europäischen Parlaments für fortschrittliche Frauenpolitik, und Ortsvereinsvorsitzende Ilona Rhein sprach über die Bedeutung der Medien für Rollenbilder von Männern und Frauen.

Dr. Claudia Schöning-Kalender aus Mannheim überbrachte die Grüße der benachbarten ASF Baden-Württemberg. Die ASF Saar und "Pont des femmes" waren diesmal durch eigene Veranstaltungen leider verhindert. Die Grüße des ASF-Bundesvorstands überbrachte die Landesvorsitzende der ASF, Dr. Agnes Allroggen-Bedel. Sie verwies auf die Landtagswahl 2011, bei der es darum gehe, junge Frauen wieder für die SPD zu gewinnen. Die CDU trete zwar erstmals mit einer Spitzenkandidatin an, die SPD könne jedoch nicht nur mit einem erfahrenen Spitzenkandidaten, sondern auch mit erfolgreichen Ministerinnen, Staatssekretärinnen und Parlamentarierinnen und einer in der ganzen Bundesrepublik beachteten Frauen- und Familienpolitik punkten.
Hauptrednerin war die Bundesgeschäftsführerin der SPD, Astrid Klug. In ihrer mitreißenden Rede zählte sie die wichtigsten "Baustellen" auf (beispielsweise den aktuellen Kampf gegen die "Kopfpauschale"). Steuersenkungen erteilte sie eine klare Absage: "Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten!" An die ASF appellierte sie, sich aktiv an den "Zukunftswerkstätten" der Partei zu beteiligen.
Beim Kulturprogramm spannte sich der Bogen von der Kindertanzgruppe des Türkischen Kulturvereins Mutterstadt bis zu Liedern der Arbeiterbewegung, vorgetragen von der Singgruppe "Rote Raben", unter Leitung von Uli Valnion.
Und verhungern und verdursten musste anschließend natürlich auch niemand ...

 

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