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ASF Rheinland-Pfalz - Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD.

Zum Internationalen Frauentag erklärt die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Dr. Agnes Allroggen- Bedel:

"100 Jahre nach der Einführung des Internationalen Frauentags herrschen noch immer in vielen Ländern der Welt Unterdrückung, Armut und Gewalt, und längst nicht überall gelten die Menschenrechte auch für Frauen."
Selbst in Deutschland, wo Frauen seit 60 Jahren gleichberechtigt sind, gebe es viele Benachteiligungen, in vielen Bereichen sei sogar eine Verschlechterung festzustellen, so Allroggen- Bedel. "Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Minijobs, Lohndumping, ungleiche Bezahlung, fehlende Arbeitsplätze und mangelnde Kinderbetreuung: es ist eine ganze Reihe von Faktoren, die vor allem Frauen benachteiligen. Statt energisch gegenzusteuern, belässt es die Bundesregierung, allen voran die Frauenministerin, bei halbherzigen Appellen. Dabei ist die Situation beunruhigend: wer keine existenzsichernde Arbeit hat, wird auch keine Altersversorgung aufbauen können. Damit ist Altersarmut vorprogrammiert."

Veroeffentlicht am_Datum 09.03.2010

Unter diesem Motto traf sich die ASF- Rheinland- Pfalz, um in einer intensiven politischen Diskussion ihre Einschätzungen, Erwartungen und Forderungen zusammenzutragen.
"Uns geht es nicht darum, einen Wunschzettel zu formulieren, sondern vor allem darum, wie die sozialdemokratische Regierungsarbeit in der Bevölkerung ankommt", so die Landesvorsitzende Dr. Agnes Allroggen- Bedel. "Vieles, worum uns andere Bundesländer beneiden, wird hierzulande bereits als selbstverständlich hingenommen." Dies gelte beispielsweise für die gebührenfreie "Bildungskette" von der Kindertagesstätte bis zum Erststudium. Auch sei es ja keineswegs selbstverständlich, alle arbeits- und sozialpolitischen Maßnahmen zu ?gendern?, wie dies in Rheinland- Pfalz geschehe. Dies alles gelte es, noch vor dem eigentlichen Wahlkampf bewusst zu machen.

Veroeffentlicht am_Datum 25.02.2010

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