Herzlich Willkommen

in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Rheinland Pfalz!

 

24.08.2015 in Aktuell

Herzlich Willkommen

 
Anke Schneider-Hüsch

 

Wir Frauen in der AsF bringen die Interessen und Forderungen der Frauen in die Partei, mit dem Ziel, dass die politische Willensbildung gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird. Die AsF ist der Gesamtpartei immer ein Stück weit voraus und vertritt nicht immer die identischen Positionen der SPD. Doch im Laufe der Zeit werden die von uns Frauen vorgedachten und vorformulierten Positionen übernommen und umgesetzt. Schade, dass es allzu oft ein bisschen spät passiert.

 

Pressemitteilungen

Presseerklärung Equal Pay Day am 19.03. 2016

 

 

„Berufe mit Zukunft! Was ist meine Arbeit wert?“

 

Die positive Nachricht vorweg: Es tut sich was in Sachen Gleichstellung! Nach den im November veröffentlichten Zahlen des Weltwirtschaftsforums verdienen Frauen heute so viel wie Männer vor 10 Jahren.

Und das reicht uns nicht!

 

Im Bezug auf Entgeltgleichheit belegt Deutschland im internationalen Vergleich des Weltwirtschaftsforums (WEF/ Global Gender Gap Report 2015) gerade mal Platz 101. Auch was die politische Teilhabe und Macht(-Verteilung) angeht, liegt Deutschland abgeschlagen zurück.

 

Es wird deutlich: zur völligen Gleichstellung von Männern und Frauen ist es immer noch ein weiter Weg.

Immer noch liegt der Equal Pay Day in der 2. Märzhälfte. Bis zum 19. März müssen Frauen nach Ablauf des vorherigen Jahres arbeiten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu verdienen. Der Entgeltunterschied liegt aktuell bei 21,6 %.

 

Warum ist das so?

Das Motto des diesjährigen Equal Pay Day greift einen der Gründe hierfür auf: die geringere Wertschätzung für Arbeit, wenn sie von Frauen getan wird.

Es geht um eine Aufwertung zukunftsorientierter Berufe wie Erziehung und Pflege, die bekanntermaßen im Vergleich schlecht bezahlt sind. Es braucht eine steigende Wertschätzung gegen über diesen Berufen monetär, gesellschaftlich und qualitativ.

 

In den sogenannten Männerberufen hingegen finden sich kaum Frauen, und schon gar nicht in Führungspositionen.

Auch das führt zu der immer noch eklatanten Entgeltungleichheit: Frauen arbeiten häufig in Branchen, in denen das Entgeltniveau niedriger ist und ihnen der Aufstieg auf der Karriereleiter nicht gelingt.

 

Es braucht zukünftig eine Berufswahl, die frei von Rollenbildern oder Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf  erfolgt, und zwar im sozialen wie auch im technischen-naturwissenschaftlichen Bereich.

Hierfür ist es notwendig, Frauen und Männer, Mädchen und Jungen für Entscheidungen und Konsequenzen bei der Berufswahl zu sensibilisieren.

 

Und es braucht eine höhere Wertschätzung gegenüber den sogenannten frauentypischen Dienstleistungen, auch monetär.

 

Anke Schneider-Hüsch

AsF-Landesvorsitzende